Für ein Herz

das von Dankbarkeit erfüllt ist

wird  ein einfaches Haus

zum schönsten Palast

ein arbeitsreicher Tag

zu einer erfolgreichen Prüfung

ein schlichtes Essen

zu einem Fest

Die Liebe findet überall ihren Weg

das Licht in den Augen zu entzünden

und das Glück

ist das Geheimnis

eines dankbaren Herzens

...geschrieben Okt. 2017 in Tunesien

Gerade erst bin ich über den Himmel gehüpft – von der Stille der Wüste in die Stille des Schnees. Der Schnee lässt die Begrenzungen der Landschaft verschwinden und schenkt uns – wie die Wüste – mehr Stille, Weite, Licht und ..Langsamkeit! Was für großartige Geschenke in dieser für viele eher hektischen Vorweihnachtszeit!

Ich werde am 23. schon wieder zurückkehren in die Einfachheit des Wüstenlebens, das einem immer wieder die leiseren Kostbarkeiten des Lebens offenbart und das Herz mit Dankbarkeit füllt. Welch ein Geschenk: die Wärme des Feuers und der Gemeinschaft am Abend wenn die Sonne verschwindet....Das Staunen über die Schönheit des uns umgebenden funkelnden Universums bei Nacht.....das Aufleuchten der Sonne am Morgen....das Licht des ungeteilten blauen Himmels das in alle Poren des Körpers dringt...und die Geborgenheit in dem stillen Frieden der Erde...während wir ganz gemächlich von einem Jahr zu anderen wandern.

Ich wünsche euch am Ende dieses unruhigen Jahres trotz aller Dramen und Unsicherheiten im großen und kleineren Weltgeschehen: ein dankbares Herz damit das Glück ein zu Hause findet und der Frieden einen fruchtbaren Boden! Vor Jahren träumte ich so vor mich hin: ob ich wohl eines Tages auch meinen Enkelkindern die Wüste zeigen würde....Träume sind die Samen unsrer Zukunft: Bei meiner letzten Reise saß ich staunend und glücklich mit Yuma meiner ältesten Enkelin (4) auf Lashgar....

„ Kinder sind die Blumen der Menschen“

sagen die Beduinen und freuen sich.

Das ist wohl wahr!  Gracias a la vida!

Mögen eure Schritte leicht sein und eure Füße voller Mut und Vertrauen

das neue Jahr 2018 betreten

mit einem herzlichen Yalla Yalla

Cordula Mariam

Februar / März 2017

Die mächtige Wüste brennt vor Sehnsucht nach der Liebe eines Grashalms,
der lachend den Kopf schüttelt und davonfliegt.... Tagore

Gedanken zwischen den Kontinenten

Unterwegs auf der Fähre von Tunis nach Genua.... Das Meer mit seinem bewegten Wasser und hellen Schaumkronen auf den Wellen  erinnert mich an die Wüste mit ihren Sandwogen, die so sanft und vollkommen in das grenzenlose Blau des Himmels gemalt sind. Beide Meere sind vom Wind geformt, geprägt und in ständiger Verwandlung. Das Wassermeer lässt uns die Tiefe erahnen die im Verborgenen liegt und es braucht ein Gefährt um sich darauf länger zu bewegen. Das Sandmeer schenkt uns den unmittelbaren Kontakt mit Mutter Erde und öffnet uns gleichzeitig dem weiten Licht vollen Himmel mit seinen unendlichen Universen. Beide erinnern an die Größe und Großartigkeit unseres Lebensraumes und mahnen zugleich an die Flüchtigkeit und Kostbarkeit unseres Lebens. Der Geist beruhigt sich an dem weiten Blick - die Gedanken verlieren sich im grenzenlosen Raum und das Herz findet allmählich wieder zurück zum Rhythmus der Natur.

Das besondere Geschenk der Wüste ist die große heilsame Stille die einfach da ist -so selbstverständlich - sie muss nicht erst erschaffen werden. Wir atmen sie ein...wir gehen in sie hinein...sie umhüllt uns...sie breitet sich vor uns aus wenn wir gehen und deckt uns zu wenn wir schlafen und sie reinigt unseren Geist von allem Überflüssigen. Stille lässt sich nicht in Worte fassen und ist mehr als die Abwesenheit von Worten...sie ist ein Erlebnis, eine Erfahrung wie so vieles was einem in der Wüste begegnet.

Dank dem ausgiebigen Regen im Herbst hat sich die Wüste in diesem Jahr in einen Zaubergarten verwandelt Die  karge steinige Ebene im Süden ist übersät von einem Meer von Blüten. Wie soll ich die Zartheit der Blüten und die Süße ihres Duftes in Worte fassen...wie das staunende Glück beschreiben das in den Gesichtern der Beduinen leuchtete oder die Zufriedenheit der Dromedare während ganze Blumensträuße in ihren Mäulern verschwanden.

Ungläubiges ehrfürchtiges Staunen die sich angesichts dieser vollkommenen flüchtigen Schönheit nach Tagen zwischen den hohen Sanddünen vor uns ausbreitet. Kein Foto kann dieses Erleben wiedergeben....

Auch die Ginsterbüsche im Norden sind in diesem Jahr übersät mit weißen Blüten die sich wie duftende Wolken gegen den blauen Himmel abheben.

Auch am Boden Strecken vielerlei neue Sprösslinge hoffnungsvoll ihre jungen Blätter in's Licht. Wie viele Jahre haben ihre Samen auf diesen leben spendenden Regen gewartet?? Welch ein Lehrstück an Geduld und Vertrauen!!!! In diesem Jahr werden viele kleine Kamele geboren, ziehen große Schaf und Ziegenherden durch die Wüste und träumen die Kamele von der nächsten Reise durch dieses reichhaltige Buffet.....

So freue ich mich im März/ April noch einmal zurückzukehren um das Ende des Wüstenfrühlings zu erleben...dann wird die Hitze die Wüste wieder in Wüste verwandeln und doch bleibt die Erinnerung an dieses Wunder von Farben, Schönheit und Duft und die Hoffnung auf einige neue Pflanzen und eine gute Dattelernte im Herbst!

Auch die  Menschen im Norden schauen wieder mit mehr vorsichtiger Hoffnung in die Zukunft - es kommen langsam wieder mehr Touristen ins Land und das große Aufgebot an Sicherheitskontrollen lässt potentiellen Übeltätern wenig Handlungsspielraum. Fern der täglichen Nachrichten lösen sich unsere Ängste schnell auf und aus der wahren Begegnung mit den Menschen durch Sprache, Blicke oder Gesten nährt sich die Hoffnung und der Glaube an ein friedvolles Miteinander.

Es ist gut  in diesen unruhigen Zeiten unter den Menschen sich daran zu erinnern dass die Natur immer Orte des Friedens  bewahrt und für uns bereit hält: Die Meere...die Wüsten...die Berge...die Wälder...die Kleingärten...

Sie sind wie der kostbare Regen, der den Samen des Friedens in unseren eigenen Herzen zum Blühen bringt und uns hilft das Leben in seiner Schönheit und Großartigkeit zu erahnen.


April 2016

" Auf! Auf! Die Wüste ist das Tor zum Himmel!
In deiner müden Seele wirkt sie Wunder!
Thomas Merten

***

Liebe Wüsten-Freunde

Wieder einmal ist eine Wüstensaison zu Ende und mit großer Dankbarkeit blicke ich zurück auf 7 wunderbare und friedevolle Reisen mit wertvollen Begegnungen und einer Transformation der Gedanken die nur die eigene Erfahrung vollbringen kann: die Verwandlung von Ängstlichkeit in neues Vertrauen und Lebensmut.

Ich bin in den letzten Monaten oft gefragt worden, ob ich noch immer meine Reisen organisiere – jetzt wo die Welt so gefährlich geworden ist – und besonders das Reisen in ein islamisches Land! Es gibt mir jedes mal einen Stich ins Herz wenn ich erlebe wie Menschen pauschal aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder ihres Aussehens ihr einfaches friedevolles Menschsein abgesprochen wird und sie sich dafür rechtfertigen müssen. Dieses Denken hier bei uns in Europa macht mir Angst!!

Mut hingegen machen mir alle die Menschen die ihr Herz der Vielfalt des Lebens öffnen, die bereit sind durch eigene Erfahrung ihr Denken sich verwandeln zu lassen und  zu lernen. Das passiert zur Zeit an vielen Orten in der Begegnung mit Flüchtlingen aber auch auf unbelastete Weise, wenn wir Menschen in ihrem zu Hause besuchen und erleben dürfen und wenn wir für eine kurze Zeit das Miteinander teilen. Es braucht nicht einmal Worte – es genügt der Augenblick – das Lachen  - ein paar gemeinsame Schritte – das Gefühl der Gemeinschaft inmitten der Unendlichkeit....und schon bricht die verkrustete Schale des Herzens und eine neue kleine Friedenspflanze sucht sich ihren Weg ans Licht. Frieden entsteht in dem Moment wo wir nicht urteilen – weder uns selbst noch anderen gegenüber. In diesem Zusammenhang hat sich mir die Wüste noch einmal neu erschlossen: zu allen Zeiten war sie ein Ort wo Menschen inneren Frieden suchten und fanden. Es gibt dieses arabische Sprichwort: „Gott hat sich die Wüste erschaffen damit es einen Ort gäbe darin er in Frieden Lustwandeln kann“.

Wenn ich am Ende einer Reise die Gesichter rund um das Lagerfeuer betrachte, ist meine Herz voller Freude, Glück und Dankbarkeit. Ausnahmslos alle – auch die Beduinen – haben dieses sanfte Strahlen im Gesicht und um sich herum, das einem friedevollen Herzen entspringt, den Glanz des Himmels in den Augen und eine neue Wahrnehmung in ihren Gedanken. Und in diesem Moment wünsche ich mir dass noch viele Karawanen über die Dünen ziehen mögen und auf diese Weise der Frieden der Wüste in die unruhige Welt hinausgetragen wird!

„Trommle mein Herz für das Leben, singe mein Mund dem Frieden,
dass die Erde heller und schöner werde...“

Was die politische Situation in Tunesien betrifft kann ich nach meiner persönlichen Einschätzung und vielerlei Gesprächen in Tunesien sagen, dass es im Moment politisch stabil ist. Es gibt keinerlei rivalisierende Gruppierungen wie im Nachbarland Libyen und da der Tourismus die Basis der Wirtschaft ist steht die innere Sicherheit inzwischen an oberster Priorität. Polizei Militär und eine sehr wachsame Zivilbevölkerung arbeiten eng zusammen um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Es gibt im ganzen Land viele Kontrollen von denen aber keine Aggression ausgeht sondern der wohlwollende Wunsch nach Sicherheit und Schutz – besonders gegenüber Fremden. Ich bin bei 2 Reisen mit dem eigenen Auto von Tunis nach Douz und zurück gefahren und fühle mich in diesem Land mit seiner ausgeprägten Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft nach wie vor sicher und beschützt.

Oktober 2015

Lebe deinen Träumen nach

Hole sie ein

Und mache sie zu deinen ständigen Begleitern!

***

Dieser Spruch erfüllt sich immer wieder, wenn sich ein Reisetraum in eine Traumreise verwandelt und die Erinnerungen als stille Begleiter das Leben bereichern und verwandeln. Man kann vieles über eine Wüstenreise schreiben ... doch ihre verwandelnde und das Herz öffnende Kraft - ihren tiefen Frieden -  die berührende Herzlichkeit und Ehrlichkeit der Beduinen und den Zauber des nächtlichen Universums kann man nur erleben, erlaufen, erspüren...mit jedem Schritt und mit jedem Atemzug.

Man muss in der Wüste keine Angst vor Entführern haben – sie selbst ist es, die uns entführt: Aus einem Zustand ängstlicher Unruhe in einen Zustand vertrauensvoller Ruhe, vom Zweifel zu neuer Zuversicht, von der Schnelligkeit unseres Lebens zur Langsamkeit unseres Herzrhythmus, von der Vielfalt zur Einfachheit, vom Tun zum Lassen.

Statt immer neuer Schreckensnachrichten aus den Medien zupfen immer neue Sternschnuppen die verborgenen Wünsche aus den Herzen und das Schritt für Schritt Tempo ermöglicht eine feinere Wahrnehmung für die Schönheiten des Lebens.
Jede Fliege die sich im feinen Wüstensand niederlässt, hinterlässt eine kleine Sternenspur – jeder seltene Regentropfen eine Perle aus Sand – jedes Lachen spiegelt sich in den Augen wie ein Sonnenstrahl...

Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich im Innenhof von Khalifas Haus umgeben von der warmen Fürsorge seiner Familie. Die liebenswerte Frauengruppe, mit der ich 9 Tage in der Wüste war, fliegt schon über den Himmel gen Norden und die Beduinen sind glücklich über den ersten Verdienst in dieser Saison zu ihren Familien zurückgekehrt. Mein Auto hat noch 2 Tage Urlaub bevor es vollbeladen mit Decken und frischen Datteln den schon vertrauten Weg nach Hause rollt. Heute scheint es mir Ewigkeiten her, seit ich vor 2 ½ Wochen von Sybille begleitet am Deck der tunesischen Fähre stand und den afrikanischen Kontinent im Mittagslicht auftauchen sah. Es waren kaum Touristen an Bord und auch verhältnismäßig wenig Tunesier – die meisten mit riesigen Gepäckaufbauten...viele Fahrräder, Kühlschränke, auf einem Autodach schaute sogar ein Motorrad aus der Plane hervor! Dementsprechend lange dauerten die strengen Kontrollen am Zoll. Gut, dass ich schon so viele Stempel in meinem Reisepass habe, so bedankten sich die meisten Beamten, dass ich für Tunesien arbeite und ein paar Gruppen ins Land hole. Die Hoffnungslosigkeit angesichts der wenigen Touristen ist im Land deutlich spürbar und umso größer ist die ohnehin schon unglaubliche Gast-Freund-Schaft. Ich fühle mich in diesem Land immer wieder nicht nur als Gast sondern auch als Freund!

Sybille und ich verweilten noch einen Tag im schönen Sidi Bou Said bevor wir auf entspannt leeren Straßen – zumindest  außerhalb von Tunis – gen Süden rollten und in Nouiel von der Freude und herzlichen Dankbarkeit der Familien umhüllt wurden.

Die Wüste zeigte sich für diese erste Reise von ihrer sanften Seite: Mit Wetterleuchten in der Ferne...ein paar wenigen Regentropfen im Sand... ein wenig Wind mal heiß mal frisch...unendliche Sterne in warmen Nächten und zum Ende das sanfte Licht des Mondes. Von Ali wie immer sicher und wohlüberlegt geführt und bekocht, von Hussein mit süßem Tee verwöhnt von Amer und Havel mit leckerem Brot versorgt zog unsere kleine Karawane von 10 Dromedaren und 14 Menschen durch die stets wechselnde Landschaft der Dünen und Hügel und vergaß für 9 Tage den Rest der Welt angesichts dieser friedevollen Weite ringsum. Erst am letzten Abend in Douz holt einen das Leben wieder ein mit dem unbarmherzigen Knattern der Mopeds, den Stimmen der Menschen und den Verlockungen der kleinen Läden, die sich auf jeden potenziellen Käufer freuen.

Es ist die Zeit der Dattelernte und ich verweilte einen Nachmittag in Khalifas großem Palmengarten. Beeindruckt schaute ich den jungen Männern zu, die mit großer Behändigkeit die hohen Palmen emporklettern und mit einem Gurt am Stamm hängend die schweren Rispen voller Datteln schneiden und nach unten geben. Manchmal ertönt ein Singsang ähnlich wie beim Wasserschöpfen am Brunnen...
Ich sitze bei den Frauen am Boden und helfe ein wenig beim Sortieren...durch die große Trockenheit und die langanhaltende Wärme der letzten Tage sind viele Datteln nur noch für die Tiere als Futter zu gebrauchen. Es ist eine heitere Stimmung, nebenan köchelt der Couscous-Topf auf dem Feuer...und natürlich die Teekännchen!!! In dieser Zeit finden viele arme Menschen für einige Zeit Arbeit als Erntehelfer und genießen es, versorgt zu werden – wie wir in der Wüste!

Oh ich wünsche diesem Land und seinen Bewohnern von Herzen eine gute Zukunft!!!

Tausende Libyer haben hier trotz hoher Arbeitslosigkeit mit ihren Familien Zuflucht gefunden, denn es ist eine Selbstverständlichkeit zu teilen. Das Lachen und Spielen der Kinder erfüllt die sandigen Straßen des Dorfes und stolz tragen die Kleinen eine Hand voll Bonbons wie ein Juwel nach Hause – zum Teilen! Man kann hier vielerlei lernen...auch von den Kindern!!!!

Auf die europäischen Reisewarnungen sind die Menschen hier vor Ort und besonders die Fahrer, die ja viel unterwegs sind, nicht gut zu sprechen. Die sogenannte „rote Linie“ wurde an einem Schreibtisch in Europa gezogen...sie existiert in Tunesien nicht. Innerhalb des Landes gilt besondere Vorsicht in den schwer einsehbaren Bergregionen des Landes – besonders an der Grenze zu Algerien. Es ist von tunesischer Seite –trotz großer Vorsichtsmaßnahmen und massiv erhöhter Wachsamkeit seitens der Polizei  kein Problem mit ortskundigen und einheimischen Begleitern und mit Kenntnis der zuständigen Polizeibehörde auch mit dem Auto Wüstentouren zu unternehmen. Für die Angst, auf einer Karawanentour entführt zu werden, haben hier alle nur ein resigniertes Lachen übrig. Das hat mit der Geografie des Landes zu tun: Die Wüste sowie der gesamte Süden mit Ausnahme der Bergregionen ist ein offenes und gut einsehbares Gelände, wo niemand unerkannt agieren kann. Es gibt ein dichtes Netzwerk von Kontrollen durch Polizei, Zivilpolizei und einer sehr wachsamen Bevölkerung. Allen ist gemeinsam existentiell daran gelegen das Vertrauen der Touristen und das Gefühl der Sicherheit wiederherzustellen, das auf so unbarmherzige Weise bei dem Anschlag von Sousse im Sommer von einem einzelnen Extremisten zerstört wurde. Wenn man die Nachrichten in Tunesien sieht, spürt man - auch ohne die Worte zu verstehen – den toleranten Geist der die Mehrzahl der tunesischen Bevölkerung prägt und das Bemühen, Schritt für Schritt ein neues Fundament für die Zukunft der vielen jungen Menschen zu errichten. Ich bin mir wohl bewusst, dass meine Reisen nicht mehr sind als kleine Regenwolken in der  Wüste... doch sie haben die Kraft für kurze Zeit die schlummernden Samen der Hoffnung zum Blühen zu bringen, Frieden zu pflanzen und dem Glücklich Sein zu begegnen.

Kommt, kommt, wer ihr auch sein mögt:

Wanderer, Anbeter, alle, die ihr den Abschied liebt –

Ganz gleich

Kommt auch wenn ihr eure Schwüre schon tausendmal gebrochen habt

Unsere Karawane heißt nicht Verzweiflung

Kommt und kommt noch einmal

*Mevlana Jelaludin Rumi*